Kontinuierliche Variablen werden auch metrische Variablen genannt und sind intervall- oder verhältnisskaliert.

Beispiele für kontinuierliche Variablen sind die Distanz in Metern, die gemessene Zeit in Minuten oder die Ängstlichkeit auf einer Skala von 1 bis 10. Kontinuierliche Variablen sind häufig (aber nicht immer) stetig, haben also unendlich viele denkbare Ausprägungen.

Im Rahmen der experimentellen Forschung bieten sie immer das größte Informationspotential. Frei nach dem Motto Downgrade geht immer, Upgrade aber nimmer, bietet es sich an eine Variable immer so hochaufgelöst wie möglich zu messen.

Das liegt daran, dass eine metrische Variablen nachträglich in Kategorien eingeteilt werden kann, eine kategoriale Variable aber nicht in eine metrische oder auch nur ordinale Variable.

Metrische bzw. kontinuierliche Variablen ermöglichen auch die Verwendung von parametrischen Tests, die das Optimum der statistischen Auswertung darstellen.

Im Zweifel sollte also schon während der Studienplanung – sofern möglich – das zu messende Konstrukt als metrischen Variable operationalisert werden.

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